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Hermann beim 24h-Schwimmen in Bad Radkersburg 2006
Um
im Herbst nicht ganz "einzuschlafen", machte ich mich mit 4
Kollegen auf den Weg nach Bad Radkersburg um etwas für den guten
Zweck zu tun. Die Rede ist vom 24-h-Schwimmen für Licht ins Dunkel.
Wir gingen als 5er Staffel an den Start. Unser Ziel war es, immer irgend
jemanden im Wasser zu haben und ca. 50 km zu schaffen. Natürlich
sollte auch ein wenig Spaß dabei sein, dachten wir uns. Am Start
dann der erste Schock: pro Bahn ca. 30 Leute davon die Hälfte Brustschwimmer.
Gerangel und Schlägerein also vorprogramiert. Unsere Taktik war 30
min. Schwimmen, danach 2 Stunden Pause für jeden, und in der Nacht
wird es schon ruhiger werden. Ruhiger wurde es leider nicht, und so wurde
gefightet und gekämpft bis zum Umfallen. Nach 16 Stunden machten
sich erste Emüdungserscheinungen bemerkbar, besonders das klare Denken
fällt schwer, wenn man keinen Schlaf bekommt. Aber wir lagen gut
im Rennen, und deshalb wurde noch das Allerletzte aus den Körpern
herausgeholt. Am Ende reichte es zu Platz 5 von 80 Staffeln, und
geschwommenen 84,1 km. Trotzdem waren wir etwas entäuscht,
da es einige Teilnehmer nicht so genau mit den Wettkampfregeln nahmen,
und die Verpflegung auch Mangelware war. Aber darauf möchte ich jetzt
nicht näher eingehen ... Das Wichtigste war aber das über 18000
Euro für Licht ins Dunkel erschwommen worden sind, und das lohnt
sich auf jeden Fall!
Hermann
... einen TV-Bericht zu diesem Event gibts unter folgendem Link:
http://neu.kleinezeitung.at/allgemein/video/leutetv/263508/index.do




