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Bernhard Schwaiger Sun

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Misurina Sky Marathon

2018-09-14

Durch zufälliges stöbern im Internetbin ich auf den Misurina Sky Marathon gestoßen. Ein Rennen über 42km und knapp 3000hm. Und das alles im Gebiet um die drei Zinnen, ein Traum also für jeden Trailläufer.Mit von der Partie war noch Tom, ein Laufkumpel von mir, der sich über 20km Distanz wagte.

Am Start ging es zuerst flach am Misurina See entlang, bevor wir hoch Richtung drei Zinnen bogen. Kurz vor der Mautstelle bogen wir rechts und weiter ging es sehr flott durch schöne Waldtrails bis km 10. Ich fand gut meinen Rythmus und bewegte mich immer zwischen Platz 6 und 9 herum. Auf den nächsten Kilometern sollte es aber richtig zur Sache gehen. Es folgten steile Schotterfelder bergauf und technisch steile Downhills wo teilweise Vorsicht geboten war. Ich ließ mich aber nicht aus der Ruhe bringen und verfolgte meinen Rythmus. Bei Halbzeit des Rennens auf der Auronzo Hütte hatte ich meine Verfolger ein wenig abschütteln können und lag auf den 6. Platz mit Blickkontakt zu den vorderen Läufern. Zu diesem Zeitpunkt des Rennens fühlte ich mich gut und versuchte so die Lücke nach vorne zu verkleinern. Das gelang mir aber nur bedingt, also wieder volle Konzentration auf mich selber. Mittlerweile waren auch die Temperaturen gestiegen und die Sonne brannte in die Schotterfelder. Der letzte lange Anstieg stand auf dem Plan, rauf auf knapp 2600 Metern Seehöhe. Spätestens jetzt musste ich für die Tempoverschärfung von vorhin und den hohen Temperaturen meinen Preis zahlen. Mehr schlecht als recht kämpfte ich mich zr 3 Zinnen Hütte wo ich mich bei der Labe mal ordentlich verpflegte. Ich musste mich aber beeilen, hatte ich doch zwei Verfolger dicht hinter mir. Die letzten 10km sollten wirklich hart werden. Nur die gigantische Aussicht entschädigte ein wenig dafür. Ich versuchte noch mal alles aus meinem Körper zu pressen, um meinen Platz halten zu können. Das gelang mir auch ganz knapp mit hilfe von Tom deer mich auf den letzten Kilometern noch mal richtig pushte. Ales in allem mit Platz 6 wieder ein top Resultat. Noch dazu eine geniale Strecke mit einem Highlight nach dem Annderen.

 Großes Lob auch an Tom, der brav kämpfte, und super die 20km, die wirklich schwer sind, meisterte.

Hermann

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