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Bernhard Schwaiger Sun

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Hochkönigman 2017

2017-06-12

Zum bereits dritten mal fand heuer mein Heimrennen der Hochkönigman am Programm. Nach dem 5.Platz im Vorjahr stand natürlich eine Vebesserung am Plan. Eigentlich fühlte ich mich ganz gut, die äusseren Bedingungen waren allerdings alles andere als meine. Durch einige Gewitter in den Vortagen war es am Renntag heiß und dadurch sehr schwül. Drotzdem stürzte ich mich voll motiviert in den 3. Hochkönigman. Die Vorjahressieger starteten gleich mit einem höllen Tempo, das ich nicht mitgehen wollte. Ich suchte meinen Rythmus und bewegte mich immer an 4. Stelle. Bei den Durchgangszeiten war ich immer um einiges schneller als im Vorjahr. Auf die Spitzte fehlten mir nach Hälfte der Strecke 12 Minuten. Alles war im grünen Bereich, Platz vier konnte ich gut verwalten. Die Post ganz vorne war an diesem Tag sowieso zu schnell für mich. Auf dem Weg zum Schneeberg wurde mir dann immer wieder schwindelig. Dem gab ich aber keine große Bedeutung, konnte es auch von der langen Nacht kommen wo mann nur den Scheinwerferkegel der Stirnlampe im Fokus hat. Irgendwie wurde es aber immer schlimmer, bis mir in Richtung Dienten dann das erste mal schwarz vor Augen wurde, und ich mich auf den Boden wieder fand. Kurze Zeit später passierte das gleiche wieder. Diesmal musste ich aber 15 Minuten sitzen bleiben um wieder eingermaßen laufen zu können. Dadurch fand ich mich auf Position 6 wieder. Irgendwie schaffte ich es aber dann doch zur nächsten Labe nach Dienten. Dort versorgte ich mich mal richtig, um wieder zu Kräften zu kommen. Nach kurzer Pause und einer guten Suppe ging es weiter Richtung Hundstein, das versuchte ich zumindest. Bis kurz vor der Marbachhöhe lief es auch gar nicht so schlecht, betrachtet man meinen bisherigen Rennverlauf. Dort kam aber mein drittes Blackout am heutigen Tag. Ich lag am Boden, mir war schwarz vor Augen, zitterte vor Schüttelfrost, und mir war sau übel. Das war der Punkt wo der Verstand sagte, besser aufhören als schlimmeres zu riskieren. Somit war mein dritter Anlauf vorzeitig beendet. Irgendwie will es beim Heimrennen nicht so recht klappen. Vieleicht ist aber auch die Vorbelastung mit Arbeit, Mitorganisieren und Streckenmakierung einfach zu viel, um dann eine top Leistung abrufen zu können. Na ja, nächstes Rennen, nächste Chance,

Hermann

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